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Die Amsterdamer Studentenkklesia / Ekklesia Amsterdam

Seit 1960 schreibt Oosterhuis Lieder für die Liturgie der Amsterdamer Studentenekklesia. Im selben Jahr wurde diese Gemeinde zunächst als eine katholische Studentengemeinde von dem Jesuiten Jan van Kilsdonk (1917-2008) ins Leben gerufen. Huub Oosterhuis wurde nach seiner Priesterweihe (1965) mit drei weiteren Jesuitenkollegen als Studentenpfarrer angestellt.

Die Ekklesia entwickelte sich durch den Beitrag von Oosterhuis und durch die Musik des Komponisten Bernard Huijbers (1922-2003), ebenfalls Jesuit, rasch zu einer Werkstatt und einem Versuchsfeld, nicht nur für das neue geistliche Lied, sondern auch für die gesamte nachvatikanische Erneuerung der liturgischen Sprache und liturgischen Formen in den Niederlanden. Aber von Anfang an war das Lied - oder besser: der Gesang - der wichtigste Gegenstand dieser Erneuerung.

Die Amsterdamer Studentenekklesia besteht und blüht noch immer, seit 2015 mit dem neuen Namen Ekklesia Amsterdam. Sie kommt jeden Sonntag um 11 Uhr zusammen in De Rode Hoed, Keizersgracht 102 in Amsterdam (siehe auch Kalender der Ekklesia). Sie betrachtet sich noch katholisch im Sinne von: 'allgemein, mit der ganzen Welt verbunden.' Aufgrund von Konflikten über das Zölibat und die Rolle des Priesters bei der Eucharistie steht sie seit 1970 nicht mehr in der Verantwortung des Bischofs.

'Tafelgebete'
Seit Mitte der sechziger Jahre hat Oosterhuis damit begonnen, neue Formen des Hochgebets zu entwerfen, die dann in der Liturgie der Ekklesia nicht nur gesprochen, sondern auch im Wechselgesang zwischen Chor und Gemeinde gesungen wurden. Dies war aus römischer Sicht nicht erlaubt; der Kanon ist ein 'präsidentielles', das heißt, dem Priester vorbehaltenes Gebet. Inzwischen gibt es mindestens dreißig singbare 'Tafelgebete', wovon etwa zehn auch regelmäßig in vielen katholischen Kirchen gesungen werden. Heute gehören sie, neben vielen anderen Genres, zum festen Bestand neuer geistlicher Lieder in den Niederlanden.

Tafelgebet 'Gepriesen bist Du'